Rügen – Fränkische Schweiz
Um 8.30Uhr stand ich auf, räumte alles zusammen und checkte um 9 Uhr aus. Mit dem Auto fuhr ich nochmals zum Hafen und ass im selben Restaurant Frühstück.
Da ich nicht nur durch Deutschland durchfahren wollte, schaute ich mir Stralsund an, eine Stadt, die dem Weltkulturerbe angehört. Leider regnete es. Zudem suchte ich krampfhaft nach Briefmarken für meine letzten Karten aus Grönland.
Weiterfahrt um 12 Uhr. Ich wählte eine für mich neue Strecke: Rostock, Berlin Potsdam, Leipzig.
Alles klappte prima. Nur 1x Stau für 90min, einmal lagen Teile auf der Fahrbahn vom Unfall auf der Gegenseite. Deswegen standen auf meiner Seite etwa 10 Fahrzeuge, welche beschädigt wurden, auf dem Pannenstreifen.
Einige Stunden zuvor flog bei mir ein Kieselstein in die Frontscheibe bei hohem Tempo und hinterliess einen Abdruck.
Die Strassen gefielen mir. Zeitweise konnte ich rasch fahren, was mir gefiel. Aber nur so schnell, dass ich mich sicher fühlte (max 175 bei allerbesten Bedingungen -Strassen-, Verkehers- und Wettermässig).
Bei einer Pause, die nie länger als 15min dauerte, suchte ich mir einen geeigneten Zeltplatz für kommende Nacht. Allerdings zog es sich ziemlich dahin. Um 20Uhr kam ich endlich an, nach 700km Fahrt. Ein wirklich herziger Platz. Auch wurde ich herzlich empfangen.
Wetter: Frühmorgens regnete es heftig, tagsüber war es veränderlich und Abends angenehm um draussen zu sein. Ich machte es mir auf der Decke gemütlich, verspeiste Rohschinken aus der Schweiz und schwedisches Brot.
