windig
Mmh, so fein riechendes Kraut gibt es hier. Wenn man drauf tritt, duftet es echt gut. Leider ist es recht harzig.
Eine weitere Eigenheit sind die Knochen, denen wir ständig begegnen. Mal sind es ganze Beine, Köpfe, Wirbelsäulen oder Geweihe. Zähne, Hautresten, einzelne Wirbel – alles sahen wir.
„Grundsätzlich kommen wir heute gut voran. Mir geht es nach wie vor prima. Ganz minim spüre ich die Knie. Allerdings sieht es bei Felix v/o Scampi, meinem Kollegen, schlimm aus. Er humpelt samt Schmerzmittel nur noch.“ Doch immerhin schafften wir es bis zu den Kanus. Am nun erreichten 20km langen See liegen diese einfach am Ufer. Vier Schweizer trafen wir hier an. Nach einiger Diskussion beanspruchten die anderen Pfadis ein Kanu und ich nahm zwei Paddels für das letzte Kanu zu unserem Nachtlager. Der Wind ging immer noch, jedoch nicht mehr annähernd so stark wie tags (80, Böen bis 100km/h). Jupi, dafür waren keine lästigen Mücken vorhanden. Ich stellte das Zelt auf, trug auch Felix’ Rucksack zum Nachlagerplatz.
Daten:
19.33km Luftlinie zurück gelegt in 11
Stunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 1.8km/h
N: 66°55’27.4’’
W: 51°49’50.8’’
