Explorerbelt 2009 Grönland
10. Juli
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Explorerbelt 2009 Grönland
Micke & Rigolo (Team 20) und Scampi & Pepe (Team 24)

Autofahrt durch Deutschland nach Hällevik (S)

Um 5 Uhr erwachte ich, zog mich an, huschte hinter einen Busch und fuhr direkt los. Vor Hannover verlor ich viel Zeit: 5 km stand ich im Stau und dann war die Autobahn vollgesperrt (zuerst kippte ein Gefahrengutlastwagen um und anschliessend donnerten vier Brummis ineinander). Logischerweise war auch die 35km lange Hauptstrasse völlig überlastet. Was man bei staubedingtem Stillstand alles machen kann? Die gesamte Morgentoilette samt Zähneputzen erledigte ich auf dem Mittelstreifen. 2.5h dauerte die gesamte Warterei samt Umfahrung.

Zmittag gönnte ich mir einen leckeren Rollbraten mit Gemüse und Sosse und kurz vor Hamburg unternahm ich einen Abstecher in einen Dehner (grosses Blumen- und Pflanzengeschäft).

Vor Lübeck harzte es ein zweites Mal. Grundsätzlich verlief die Fahrt jedoch abwechslungsreich: von stehend bis zu regelmässigen 150 km/h (max. 175). Wettertechnisch war es ebenfalls gut – nicht zu heiss- und die vereinzelten Regenschauer zwischendurch wirkten aufmerksamkeitsfördernd.

Das absolute Highlight des Tages: meine haargenaue Ankunftszeit: 20.59 Uhr zeigte meine Uhr im Auto. Dabei hatte ich 21h aus völliger Intuition heraus bekannt gegeben.

Inklusive Pausen und Staus war ich 19 Stunden unterwegs (ohne schlafen).

Wie gewohnt wurde ich von Micke direkt in den heimischen Alltag katapultiert. Er arbeitete in einem Lager mit, wo ich die erste Nacht in einem Blockhaus ebenfalls verbringen durfte.

Als erstes jedoch besuchten wir seine Grosseltern, welche ihre Sommarstugan direkt am Meer und ganz Nahe des Campingplatzes haben.

Der Tag war aber noch nicht zu Ende. Ich ging mit zur Disco am Strand. Um 1 Uhr gingen wir zum Lager zurück und – endlich ins Bett.