Heli
Bis knapp 8 Uhr blieb ich im Bett. Ist das schön in einem Schlafsack zu schlafen!
Der Grönländer (Bryan) mit den zwei Jungs telefonierte als Erster für uns, bezüglich „Helirettung“. Bis schliesslich alles geklärt war, brauchte es x Anrufe.
Mit den Grönländern war es noch spannend - sie blieben bis 12 Uhr, da sie auf ein Kanu hofften. Irgendwann kamen zwei Deutsche aus Konstanz, mit welchen ich schwatzte. Danach putzte ich das Zimmer, holte Wasser und wusch ab.
Wir sassen draussen bereit und genossen die Sonne bis wir den Heli im Anflug hörten. „Wow, ein Superding.“ Unser Flug dauerte etwa eine Viertelstunde (zwei Stunden mussten die zwei schwedischen Piloten von Nuuk her anfliegen).

In Kangerlussuaq mussten wir zuerst zur Krankenstation, wo Felix Krücken erhielt. Im Café des Flughafens trafen wir auf unsere „Braunhemden“ aus Schwamendingen. Zum Glück. Später kamen Bussard und Pan, Mogli und Gulasch ebenfalls.
Die meiste Zeit verbrachte ich mit Helfen. Das gefiel mir echt gut! Etwas tun, das erst noch hilfreich ist für Andere. 80 Leute eines Kreuzfahrtschiffes waren zum Buffet geladen. Da zwei Angestellte kränkelten, waren wir sehr willkommen. Ich hatte ein Zelt als Vorlage und musste das Zweite möglichst gleich einrichten, danach abräumen, den Abwasch vorspülen,… Den späteren Abend genossen wir mit geschenktem, übriggebliebenem Fisch und Wein, gespickt mit alten Pfadielebnissen. Ui, schlug ich mir den Bauch voll!
