Mittwoch, 22. Juli 2009 Tag 4

Obwohl es im Zelt schon ordentlich warm ist, stehen wir erst gegen 9.30h auf.
Etwa eine Stunde lang wandern wir zusammen mit dem Team 10, dann schlagen sie eine andere Richtung ein, da sie noch nach GPS-Koordinaten unterwegs sind.
Wir bleiben auf dem gut sichtbaren Weg und kommen schnell voran. Nach dem Mittagshalt treffen wir auf eine sechsköpfige Gruppe aus Deutschland. Sie sind in der Gegenrichtung unterwegs und wir tauschen uns über den weiteren Wegverlauf aus.
Ein wenig später treffen wir auf ein älteres Ehepaar, das ohne Zelt unterwegs ist und von Hütte zu Hütte wandert.

Etwa eineinhalb Stunden später treffen wir auf einen einzelnen Wanderer. Er meinte, er habe seinen Kollegen verloren, wenn wir ihn sehen, sollen wir ausrichten, ihm gehe es gut. Wir denken uns nichts weiter dabei und ziehen weiter. Nach einer halben Stunde hören wir einen Helikopter. Er folgt im Tiefflug dem Weg und landet dann. Offensichtlich ist er auf der Suche nach dem einsamen Wanderer und hat ihn nun gefunden. Ich bekomme ein schlechtes Gewissen, dass wir dem Wanderer nicht geholfen haben, schliesslich haben wir ein Satelliten Telefon dabei.
Am Ende eines Sees treffen wir erneut auf eine Gruppe aus Deutschland. Wir bekommen ein wenig Zwischenverpflegung von ihnen, da sie viel zu viel dabei haben und wir eher knapp dotiert sind.
Kurz bevor wir ein Sumpfgelände durchqueren müssen, treffen wir wieder auf Abis und Merlin vom Team 10. Einmal mehr haben sie in der gleichen Zeit viel mehr Leistungskilometer absolviert als wir.
Kurze Zeit später treffen wir auf ein weiteres Team. Es ist Witch, Pontius und Ötzi vom Team 16. Sie sind noch auf der Suche nach ihrem Fähnli, das ganz in der Nähe sein muss.

Alle drei Team übernachten an einem schönen Platz am See, der uns von den Deutschen empfohlen wurde. Am Abend wird es ziemlich frisch und windig. Ich gehe bereits um 22.15h ins Zelt und schreibe am Tagebuch. Rigolo bleibt noch ein wenig draussen und geniesst die einmalige Landschaft.

