Sozialeinsatz Rigolo
Sonntag, 26.7.2009
Ruhetag beim Kanu Center: Ich hatte sehr viel Energie – konnte aber aus gesundheitlichen Gründen meines Partners nicht weiter ziehen.
Mit zwei Gruppen zog ich jeweils für etwa eine Stunde los und trug logischerweise jemandem den Rucksack. Für mich war es eine willkommene Abwechslung. So kam ich mit diesen Teams vermehrt in Kontakt und hatte gleichzeitig Bewegung.
Montag, 27.7.2009
Kangerlussuaq: Zusammen mit zwei anderen Pfadis half ich WOGAC (www.wogac.com, World of Greenland Arctic Circle). Da zwei der Angestellten kränkelten, war Christian und sein Team (Kim, Anna, Adam) besonders froh über unsere Hilfe.
Die rund 80 Personen eines Kreuzfahrtschiffes halfen wir zu umsorgen: Tische decken, Getränke nachfüllen, Brot schneiden, Gegrilltes ins Zelt holen, Tische abräumen, vorspülen,…
Dienstag, 28.7.2009
Am kommenden Tag halfen wir beim Aufräumen von Zelten, Schlafsäcken, Mätteli, die vom weltweiten Schamanentreffen ausgeliehen oder sonst zurückgelassen wurden.
Weitere kleinere Arbeiten waren das be- und entladen von Fahrzeugen (Rucksäcke von Kreuzschifffahrtstouristen; Lebensmittel die vom Lager zur Lodge transportiert wurden).

Nachsatz
Bei diesen Arbeiten blühte ich auf. Nichtstun wäre schlimm. So sah ich das Grossregallager (das Versorgungsschiff kommt nur jeweils im Juli und September) von Innen, besuchte einen wunderschön gelegenen Platz und kam vor allem mit Einheimischen und Dänen in Kontakt.

Kontakt mit Einheimischen
Beim Kanu Center trafen wir auf Brian mit seinen zwei Söhnen (14+16jährig). Er konnte gut Englisch, was einen guten Austausch ermöglichte.
Später am Abend trafen weitere 5 Grönländer ein.

Ins Leben eines Teenagers hatte ich auf dem Hinflug Einblick: während den gesamten vier Stunden sprach ich mit der 14jährigen Inequ, die von Dänemarkferien (war bei Bekannten) nach Hause (Nuuk) flog. Dabei entstand das Interview.
